Dienstag, 23. August 2016

Up through the Outback: Coober Pedy, Olgas, Uluru

Vor 5 Tagen habe ich mich einer Tour durchs Outback von Melbourne nach Darwin angeschlossen. Ich bin am zweiten Tag in Adeleide zu der Gruppe dazu gestoßen.
Insgesamt sind wir zu 6. Ein Holländer- Martijn, eine Französin- Camilla, eine Spanierin- Laura, eine Japanerin- Haruko, ich als deutscher und unser Leader James als lokal aus Melbourne.
Alle sind super nett und es macht richtig Spaß zusammen im Van zu reisen.
Außerdem ist es nicht so eine komerzielle, langweilig Bustour wie wenn ich eine Tour mit einer großen Firma gemacht hätte, bei der man zu 50 in einem Bus alle Touriziele einmal kurz abklappert.
James ist super lässig drauf und reißt selbst zu ersten mal mit einer Gruppe durchs Outback. Von dem her heißt es immer: was wollt ihr machen ? oder da ist etwas, wer hat lust drauf ?
Somit sind wir eine große Travelmate gruppe, was ich als die beste Art zu reisen betrachte. :)


Unser kleiner Trupp:
Haruko,ich,James,Camilla,Martijn,Laura

Der Van in dem wir im Moment unterwegs sind:D
Hinten auf dem Trailer sind elektro bikes.
Am Anfang dachte ich dass sind Fahrräder für Rentner, allerdings hat sich herausgestellt dass diese Bikes ziemlich Power haben und voll gefedert sind. Diese elektrischen Dirtbikes können bis zu 60kmh schnell werden und machen sooooooooo viel Spaß  <3

Das Cockpit 

Und die hintere Reihe.
Der Van wurdevon James volkommen selbst eingerichtet und ausgebaut.
So gibt es hier einen Flachbildschirm, Bose Soundanlage, eine PS4, Kaffeemaschine und vielen Luxus mehr.
Das ganze wird von den Solarzellen auf dem Dach und den extra Batterien im Auto betrieben.

Nicht ganz so ordentlich im Kofferraum, dafür aber genug Platz.

Wir haben diesen Schweizer unterwegs getroffen.
Christian ist zu Fuß mit seinem umgebauten Einkaufswagen von Melbourne aus nach Adeleide unterwegs.
Zu diesem Zeitpunkt war er schon seit 12 am Wandern.
Am Ende will er aus seinem Erlebnis eine Dokumentation zusammen schneiden.



Coober Pedy:
Diese Stadt ist für ihre Opale bekannt. Hier ist mitten in dem wüstenähnlichen Outback das größte Opalvorkommen der Welt. Dem entsprechend gibt es hier viele Menschen die wild Löcher in die Erde graben (auf ca. 15mm tiefe) in der Hoffnung auf Opale zu stoßen.

Unser Hostel war on den Berg gegraben worden.

Generell sind hier sehr viele Häuser in den Berg gegraben, da der Stein sehr stabil ist, haben früher die Bergarbeiter sich es in ihrer Miene bequem gemacht.

Heute ist der Innenausbau deutlich gröser und moderner.

Eine still gelegte Miene

So sieht der Opal aus wenn er noch in der Felswand ist.

Andere Gebäude in Coober Pedy

Viele Sandhaufen neben den Mieneneingängen.


Uluru Nationalpark:
Über den Uluru brauch ich vermutlich nicht viel erklären, da die meisten diesen Namen kennen.
Allerdings gibt es in diesem Nationalpark auch andere schöne Flecken.
Zum Beispiel die Olgas:
Wir sind mit unseren Bikes durch den np gefahren und haben so alles erkundet.


Wunderschöne Ausblicke von den Olgas.

Auf der Straße haben wir es ordentlich laufen lassen, wärend wir zuvor bei den Olgas einen sehr steinigen Wanderweg hoch gefahren sind und die Federn voll ausgenutzt haben.
Es ist einfach nur geil mit diesen Dirtbikes rum zu cruisen.

Der Uluru.
Sehr beeindruckendwenn man davor steht und alles um einen herum einfach nur flach ist so weit man sehen kann.

Eine coole Biketour um Uluru herum war natürlich auch auf dem Programm ;)

Unser "crabbing" mit dem Uluru im Hintergrund.

Der horny Devil ist eine echt cool aussehende Eckse.

Zum Schluss haben wir noch den Sonnenuntergang am Uluru genossen mit Käse, Crackern und einem Gläschen fancy Wein (Goon).
Für die, die nicht wissen was Goon ist:
Das ist der Wein, der zu schlecht ist, dass er nicht verkauft werden kann/sollte, angepackt in 4l Beutel/Tetrapacks.
Und man hat mehr als nur einen Tag Kopfweh nach dem man mehr davon getrunken hat. (Aber es ist günstig, was der Grund ist wieso es der Backpackerwein ist.)


Der Milky Way war sooooo schön und mit dem bloßen Auge so klar zu sehen.
<3 <3 <3

Mittwoch, 17. August 2016

Adelaide

Mit dem Roadtrain waren wir am ende 9 Leute (ein Amerikaner, ein Engländer, ein Franzose, eine Holländerin und 4 Deutsche) in 6 verschiedenen Autos.
Und ich hatte sehr viel Spaß in dem Monat in dem wir zusammen die Westküste entlang gereist sind.
Doch jetzt hieß es dann doch abschied nehmen, vor ein paar Tagen.
Ich bin von Perth weiter nach Adelaide geflogen und suche jetzt hier Travelmates um durch das red Center nach Darwin zu reisen.


Das hostel in dem ich zur zeit untergekommen bin ist echt schön und da es off season ist sind nicht viele Backpacker, also ist es auch relativ ruhig im Zimmer.
Aber das wichtigste ist, dass es zum Frühstück gratis Pancakes gibt.

In Adelaide selbst gibt es nicht so viel zu sehen, allerdings ist es trotzdem eine sehr schöne Stadt zum Wohnen, mit einer echt schönen Fußgängerzone mit Bars, Restaurants, Shoppingcenter, Straßenmusiker,...



Heute war in auf einem Markt und dort habe ich einen  interessanten Metzger-Stand gefunden.
Zum Mittagessen gab es Kangaroosteak.
Ich muss sagen ich war vom Geschmack positiv überrasche.
Es ist von Geschmack und Konsistenz wie eine Mischung aus Rind und Wild, allerdings mit einem doch anderen Eigengeschmack im Hintergrund.



Zum Abendessen wurde es noch außergewöhnlicher, es gab nämlich Krokodielschwanz fielet.
Vom geschmack her hat es mich stark an Hünchen erinnert, mit einer leicht fischigen note und von der Textur/ Konsistenz kann man es wie ein Tunfisch steak beschreiben, nur bloß etwas fester als Tunfisch.

Mittwoch, 10. August 2016

Perth

Vor einigen Tagen sind wir alle in Perth angekommen.
Die letzten Tage wurde es auch merklich kalt. Vor allem war es in der Nacht zu Spüren.
(Nachts 10°C und Tags 20°C)
Und wie sich herausgestellt hat ist mein Zelt, dass ich in Darwin gekauft habe nicht Wasserdicht...
Als ich am nächsten morgen aufgewacht bin war im alles Nass und überall Wasserpfützen.

In Perth schlafen wir dafür in einem richtig coolen Hostel, auch wenn es ein Altbau ist, ist es sehr schön und neu eingerichtet.


Da Katrin und ich im gegensatz zu vielen Anderen kein Auto verkaufen müssen oder dergleichen haben wir einen zwei Tagesausflug nach Albany und Denmark gemacht;

Da wir noch weiter in den Süden gefahren sind wurde das Wetter nicht gerade besser. Es war zwar sonnig zwischendurch, allerdings auch sehr stürmisch, wodurch die See eine völlig andere faszinierende Seite gezeigt hat.

Es sah richtig cool aus wie riesige Wellen gegen die Felswand geprallt sind.

The natural Bridge in Albany

 Die Elephant Rocks in Denmark, bei noch schönem Wetter.
Danach hat es wieder ziemlich stark geregnet.





Rottnest island:

Gestern waren wir auf einer wunderschönen Insel direkt vor Perth.
Und wir hatten richtig glück mit dem Wetter. Abgesehen vom Morgen hatten wir den ganzen Tag strahlenden Sonnenschein :D

Rottnest island ist unter anderem Bekannt für ihre immer lächelnden Bewohner: Quokkas

Es wurde alles möglich versucht um ein Selfie mit einem Quokka zu machen.
Diese waren zwar schon sehr an Menschen gewöhnt, sind aber trotzdem nie still gesessen und haben schnell Interesse an etwas neuem in der Umgebung gezeigt um dort  hin zu hüpfen und es neugierig zu beschnuppern.

Die sind einfach sooooooooooo süß <3


Ich hab auch ein Selfie mit einem Quakka, nachdem es versucht hat meine Mütze an zu knabbern.

Auch die Landschauf auf Rottnest ist wunderschön.

So viele paradiesische Buchten und Strände

Das Wasser war super klar und ich wäre gerne geschnorchelt, allerdings hatte keiner von uns an Schwimmen oder Schnorcheln gedacht, da es am Tag zuvor noch regnerisch und kalt war.



Samstag, 6. August 2016

The rest of the Westcoast till Perth

Shark Bay

Auf dem Weg nach Shark Bay haben wir an dieser schroff Küste, bei den "Blow holes" halt gemacht.

Man konnte zusehen wie das Wasser wieder zurück gesogen wurde, nur um wieder vom druck der nächsten Welle hoch zu schießen.

Das Wasser ist Teilweise wie aus einem Geysir nach oben geschossen.

Shark Bay hat ihren Namen von den vielen Rückenflossen, die man im Wasser sehen kann.
Diese sind allerdings nicht von Haien, sondern von Delfinen.
In Shark Bay kommen einige Delfine in knietiefes Wasser um sich dort zwei Fische als Frühstück ab zu holen.
Als wir dort waren ist allerdings nur ein Delfin ins seichte Wasser gekommen. Trotzdem war es schön zu sehen, dass die Fütterung kontrolliert von einigen Mitarbeitern einer Delfin-Beobachtungsstation organisiert wurde.

Shell beach bei Shark bay besteht wie der Name Sagt nur aus Muscheln.
Selbst der vermeintliche Sand sind zerkleinerte Muschel Stücke.



Hutt River
Hutt River ist ein selbstständiges Land in Australen.
Der Prinz und Gründer des Landes hat nach dem 2.WK in dem australischen Gestz eine Lücke entdeckt, wodurch er sein Grundstück als unabhängiges Land erklärt hat.
Hierbei ist zu sagen, dass es nicht gerade groß ist und von der UN nicht anerkannt wurde.

Wir haben uns alle bei der Einreise einen Stempel (mit Visa) in unseren Reisepass geben lassen.

Die Flagge von Hutt River.
(Es gibt auch eigene Währung, Nationalhymne, Reisepässe,...)


 Nach Hutt River sind wir weiter durch einen National Park
Natures Window


Es geht sehr weit nach Unten... ;)




Wunderschöne Küstenabschnitte, auch wenn es später ziemlich geregnet hat.

Die natürliche Farbe des Pink lake.
Durch im See einheimische Algen hat sich das Wasser pink gefärbt.


Die Pinnicles

Heute haben wir nochmal die Sonne genossen und sind Sandbording gegangen, bevor es die nächsten Tage kalt und regnerisch wird.