Freitag, 26. Februar 2016

Blue Penguins in Omaru, Boulder Beach, Fjordland

Blue Penguins in Omaru

In der kleinen Stadt Omaru, in der Nähe von Duniden leben einige kleinere blue Penguin Kolonien und auch ein paar yellow eyed Penguins. Die gelbaugen Pinguine haben wir allerdings nicht zu Gesicht bekommen, da diese extrem scheu sind.

Zwischen 9pm und 10pm sind dann die kleinen, blauen Pinguine an Land gekommen, um die Nacht in ihren Höhlen/ Unterschlüpfen, welch zum Teil unter Häusern lag, zu übernachten.


Da man diese Tiere nicht mit Blitz fotografieren soll (schädigend für die nachtaktiven Augen) und die Pinguine erst mit der sehr späten Dämmerung herausgekommen sind die Bilder leider nicht so schön wie ich es in Erinnerung habe ;)









Boulder Beach

An diesem Strand kann man abgesehen von jeder Menge anderer Touristen auch ein Paar echt interessant geformte Steinkugeln entdecken.


Diese Steinkugeln sind über den ganzen Strand verteilt, aber vorwiegend und die größten an diesem Abschnitt.

Familienfoto (Papa steht hinter der Kamera ;) )

So sieht die Steinkugeln aus wenn sie zersprungen ist.

Immer diese Touristen und ihre Fotos auf jedem zweiten Stein…

Selbst der Sand ist schwarz vom Lavagestein, welches noch in der Wand sichtbar ist und aus welchem die Boulder geformt wurden.





Fjordland



Milford Sounds

Das wars erst mal mit Sonnenschein :/
Trotzdem haben wir die cruise durch die wohl berühmteste Fjordlandschaft absolut genossen.
Die Milford Sounds waren unter anderem auch Filmkulisse im Herr der Ringe und mit dem „leichten“ Nebel im Hintergrund hat das ganze echt cool aussehen lassen (auch wenn ich auf den Regen hätte verzichten können.)



Willkommen in Milford Sounds



Alle schön in Regenmantel und Mütze eingehüllt.

Der verzweifelte Versuch die Augen offen zu halten, bei entgegenkommendem Regen

Wie die Berge links und rechts langsam aus dem Nebel auftauchen und wieder verschwinden echt mystisch :D

Durch den vielen Regen sind überall kleine Wasserfälle entstanden, die man sonst nicht sieht.
Hier wird übrigens der Niederschlag nicht in mm oder cm gemessen, sondern in Metern. Und zwar hat es hier zwischen 7m und 8m Regen im Jahr.



einfach gigantisch wie die Berge direkt aus dem Wasser von Meeresspiegel-Niveau auf über 1000m höhe schießen.





The Chasm

  
Dieser kleine Bach hatte eine ziemlich reisende Strömung

Durch die Imensen Masserwassen die diesen Berg hinab schießen sind die Steine rund herum komplett glatt geschliffen und das Wasser ist schneeweiß, so stark schäumt das auf.




Auf dem Rückweg haben wir Hunderte Wasserfälle gesehen, die die Berge Hinabstürzen und jediglich durch den Regen entstehen und bei Sonnenschein nicht existieren:












Montag, 22. Februar 2016

Unterwegs mit der Family

Gestern sind meine Eltern und mein Bruder in Christchurch gelandet und jetzt heißt es für die nächsten drei Wochen einmal durch Neuseeland (Südinsel).

Christchurch an sich finde ich nicht so schön, deshalb hab ich auch keine Bilder gemacht. (Deswegen und weil meine Camera nicht mehr wirklich funktioniert)

Trotzdem hier ein Bild von der Kirche, nach dem Erdbeben, dass von 5 Jahren die Stadt verwüstet hat.



Wieder die ganze Familie beim Frühstück

Unser Campervan mit dem wir in nächster Zeit rumreisen werden.

Ich hab ein Paar Kleinlichkeiten aus Deutschland mitgebracht bekommen ;)



PINGUINE!!!!!!!!!!!

Wir haben einen kleinen Trip zu einer für Pinguine geschützte Bucht unternommen.
Das dort lebende Farmer-Paar kümmert sich um die dortigen vom aussterben bedrohten "blue Penguins" und hat die dortige Kolonie auf über 1000 Vögel erweitert mittlerweile.


Der kleine Fratz hier wird wieder Aufgepäppelt. Er ist noch ein Kücken, hatte aber schon einen großen Appetit auf Fisch ;)

Sooooooooooo Süß <3


Sie hat den blinden Pinguin mit zum schwimmen genommen und auf ihn aufgepasst.

Auf der Farm, nahe dem Wasser stehen sehr viele von diesen Pinguin-Häuschen, so dass kein Konkurrenzkampf unter den Pinguinen entsteht und diese in ruhe Brüten, in dem Fall ihre dicken Daunenfedern loswerden können, bevor sie wieder mit ihrem wasserdichten Gefieder in Meer abhauen können.








Abends sind wir nach Pauamuscheln getaucht
Das Muschel-fleisch sieht zwar so aus wie ein Autoreifen und hat auch die gleiche Konsistenz, wenn man es aber weich klopft und dann in feinen Scheiben in Butter anbrät ist es sehr fein :P

So sehen die Muschelschalen aus. Wunderschönes Perlmutt und so groß wie meine Hand :)

Donnerstag, 18. Februar 2016

wandern, erkunden, bestaunen, hitchhiken

Charming creek walkway:


Ein wirklich wunderschöner Wanderweg, entlang von alten Schienen, welche für die Loren des Goldbergwerks verlegt wurden

Hierbei ging es auch durch einige alte Tunnel, welche den angenehm zu gehenden Weg wirklich interessant machten



Der Charming Creek floss immer neben dem Weg entlang

Ein großer Wasserfall welcher in den Creek fließt.
links unten zum Größenvergleich Carla.


Arches and Caves:
Moria Arch 
Diese ist ein natürlicher, vom Fluss in den Fels gefressener Steinbogen
und echt cool zum drin rumklettern ;)

Oparara Arch
Dieser Felsbogen ist  219m lang, 79m breit und 43m hoch

Box Canyon Cave.
Die Höhle ist zwar hauptsächlich grau und es gibt nicht viel außer dem lehmartigen Gestein und einigen Stalaktiten und Stalagmiten, es ist aber echt cool diese riesige Höhle mit den Eigenen Taschenlampen zu erkunden :) 

Abendessen mit Sonnenuntergang am Strand ;)





Pancake rocks:

Die Pancake rocks haben ihren namen ihrem Namen ihrem Aussehen zu verdanken, da sie wie aufeinander gestapelte Pfannkuchen aussehen :)


Die See war an diesem Tag ziemich Stürmisch und das Wasser ist an den Felsen hochgespritzt, was doch beeindruckend war. 

Die Pancake rocks.
(schmecken leider nur nach Stein)


Keine Ahnung wo der hin zeigt ?!



Hitchhiking von Greymouth nach Christchurch

Ich werde euch echt vermissen <3
Aber NZ ist kleiner als man denkt, man sieht sich bestimmt wieder ;)



So, und wie kommt man jetzt die 300km von der West- zur Ostküste  ?
1. Möglichkeit: Man bezahlt 130$ für ein Zugticken.
2. Möglichkeit: Man fährt mit dem Bus die Küste entlang ganz in den Norden der Insel Nach Nelson um von dort wieder einen Bus entlang der westküste in den Süden nach Christchurch zu nehmen was zwei Bustickets von je 50$ beinhaltet.
3. Möglichkeit: Man fährt per Anhalter durch den Arthurs Pass, welcher direkt durch die neuseeländischen Alpen führt. Kosten: ein lächeln und vertrauen in die Mitmenschen hinterm steuer.

Lösung Nummer 3:

Natürlich war das der erste Tag seit 3 Wochen an dem es geregnet hat und dann natürlich richtig...

Ich wurde von diesen zwei super netten Kiwis mitgenommen

Ich war sooooo froh als nach 20min im Regen stehen ein Auto gehalten hat und mir die Tochter freudig aus dem Auto heraus gewunken hat.
Sie haben mich extra im Stadtzentrum herausgelassen, damit ich es nicht mehr weit zu meinem Hostel hab. Die Kiwis sind hier sooooooo freundlich <3



Montag, 15. Februar 2016

5 Tage wander in Nelson Lakes

Der Nelson Lakes Nationalpark ist ein riesiger Nationalpark in den Nördlichen Alpen der Südinsel.
Der Natur ist hier fast unberührt, abgesehen von einigen vereinzelten Hütten zum übernachten für Wanderer. Und selbst die Wanderwege sind nicht wirklich angelegt, sondern Trampelpfade, oft schwer erkennbar, so dass man nur anhand kleiner orangener, dreiecker Wegweiser in die richtige Richtung läuft.

1. Tag
Am ersten Tag sind wir in St. Arnaud gestartet um 1:30 und unser erstes Etappenziel haben wir sogar vor Sonnenuntergang/ wir sind nur kurz nachdem die Sonne hinter den Bergen verschwunden ist um 20:00 angekommen.
Wie sich herausstellte war der Spitzname der Serbin Hut, Sandfly Hut und das zurecht. Hier waren überall große schwarze Wolken von Sandfliegen, so dass man keine Chance ungebissen das Zelt auf zu bauen.

Wir haben seine Stadt gefunden :P

Da wollen wir ganz nach hinten ins Tal

Und los geht die Wanderung durch Wald und noch mehr Wald über solche "Wanderwege"

Ach und noch mehr Wald

Man hat sogar Brücken gebaut um den Fluss zu überqueren ;)

Nette Abwechslung durch dieses Feld zu wandern, kurz vor unserer Mittagspause

Endlich angekommen am See am dem die Serbin Hütte liegt

Wir haben uns alle eine Abkühlung im See gegönnt und sind eine runde geschwommen.
Carmen wurde dabei von einem Aal gebissen



2. Tag
Heute hieß es auf zum Blue lake. Dieser See hat das klarste Wasser der Welt und ist annähernd so klar wie destiliertes Wasser.
Da der Blue Lake aber ein gutes stück entfernt ist und es die letzten zwei Stunden steil Bergauf gehen soll sind wir um 8:00 Uhr morgens los um dann abends um 5:00 gut ausgepowert an zu kommen.
Carmen konnte allerdings nicht mit uns kommen, da die dich ihre Sehne im Fuß überreizt hat und so nicht wirklich gehen konnte. Wir haben sie in der Hütte gelassen, damit sie sich ausruhen kann. Am nächsten Tag als es besser war ist sie dann mit einer Gruppe zurück zum Auto gewandert.


Dieses Tal hinein, immer entlang des Flusses hieß es heute zu wandern.

Es gab hier sogar echte Brücken

Oder man hat den Fluss halt so durchquert...

Oder ist von Stein zu Stein gehüpft

Maximale Belastbarkeit: 1 Person


Abwechslungsreiche und echt schöne Wanderpfade

Mittagessen in einer kleinen, gemütlichen Hütte :)


Und dann kam der Steile Aufstieg




Der Blue Lake:



Die Tatsache, dass das Wasser ganzjährig nur 5°C warm ist hat mich nicht davon abhalten können im Blue Lake zu schwimmen ;)



Da uns 9h wandern zu wenig war sind wir nochmal 30min auf den nächsten Kamm gewandert um für eine tolle Aussicht auf den Blue Lake und in das Tal aus dem wir gekommen sind :)

Wir haben uns übrigens nach zwei Tagen ein größeres Zelt gekauft, da das Zweimann- Zelt zu kurz für mich war. (in diesem Zelt schlafen wir Quer anstatt längs, da es somit lang genug ist ;) )

Wir haben zwei Matratzen aus der Hütte ausleihen Dürfen, da sie diese im Moment nicht benutzten könne, da in der Hütte neu gestrichen wird.




3. Tag
Am dritten Tag hieß es wieder die ganze strecke zurück zur Sandfly Hut.
Da es jetzt hauptsächlich bergab ging und wir keinen Verletzten mehr hatten sind wir deutlich früher als erwartet an der Hütte angekommen: schon um 4:30pm nach nur 8h wandern.


Das Tal entlang zurück
(ohne sonne ist es doch recht kalt in den Bergen)



Da wir so viel Zeit hatten sind wir an einem Fluss schwimmen gewesen und haben uns in dem doch ziemlich kühlen Wasser erfrischt.

Ja, wir sind von der Brücke gesprungen ;)




Sonnenuntergang auf dem Steg bei der Hütte genießen :)
(allerdings nicht so lange, da man sonst von den Sandfliegen zu Tode gebissen wird)


4. Tag

Dieser Tag sollte der Anstrengendste von allen werden.
Wir sind 4h steil Bergauf gewandert. Um Zahlen zu nennen: Wir haben auf eine Strecke von 2km, 1400 Höhenmeter zurückgelegt. Teilweise musste man mehr klettern als Wandern und sich dabei an den Bäumen rechts und links hochziehen.
Danach sind wir noch eine Stunde auf dem Gebirgskamm gewandert Bevor wir den Angelus See und die dortige Hütte erreicht haben.



Tut mir leid, dass dieses Bild verschwommen ist. Ich hoffe ihr bekommt trotzdem einen Eindruck wie steil es vom ersten Meter an nach Oben ging.

Endlich die Baumgrenze durchbrochen. Flacher wird es aber Trotzdem nicht...

Von ganz unten vom See sind wir gestartet!

Für diese Aussicht hat sich jeder Schweißtropfen gelohnt.


Endlich ist das endlos steile Stück geschafft! 
Erstmal Pause.

Wir haben am Tag zuvor drei neue Wander-Kollegen kennen gelernt, als wir alle zusammen im Fluss geschwommen sind und alle von der Brücke gesprungen sind ;)
Wir haben danach die nächsten Tage zusammen gewandert und abends dann unter anderem Karten gespielt und echt viel Spaß gehabt.

Links: Miles(amerikaner); in gelb: Michael(neuseeländer); in rot: Erin(amerikanerin)



Und weiter gehts, immer am Kamm entlang.

Endlich am Angelus See angelangt.

Die Hütte war so sauber und echt gemütlich.



5. Tag
Am letzten Tag sind wir um 5:00am aufgestanden, nachdem wir etwas von der Hütte entfernt gecampt hatten und es war schweinisch kalt!
Dann wurden schnell die Rucksäcke gepackt um mit Kopflampen noch bei Nacht auf den Bergkamm zu wandern.
Es hat sich soooooooooo gelohnt :D

Einfach nur atemberaubend <3

Sonnenaufgang in den Bergen:




Alles erwacht langsam aus dem nebligen Schlaf <3

Frühstück auf dem Kamm und danach wurde los gewandert, immer entlang des Robertkamms (Mt. Robert)


Eine verzaubernde Aussicht auf die Umgebung während wir den Kamm entlang gewandert sind:




Unsere Wanderroute

Unsere drei neuen Freunde hatten übrigens jeder ca.20km auf dem Rücken (alles was sie Besitzen für die Reise)
und mit diesen 20kg sind sie mit uns mitgehalten, auch wenn wir mehrere Stunden Bergauf und Bergab gewandert sind, nicht zu vergessen den Vortag.

Und dann waren wir schon fast am Ende angelangt. Nur noch bergab zum Seen, wo das Auto steht.