Mittwoch, 30. März 2016

2 Wochen: Auckland-Paihia-Katikati

Ich entschuldige mich, dass ich so lange nichts mehr von mir hören hab lassen.
Das hatte zwei Gründe:
Die erste Woche bin ich Auckland auf Jobsuche gewesen und das war alles andere als interessant so das ich nichts zum berichten hatte. Erfolglos war diese Jobsuche ebenfalls, was nicht gerade ein Stimmungsaufheller für mich war.
Nach einer Woche erfolgloser Jobsuche hab ich beschlossen aus Auckland ab zu hauen und mit Stray (ein Busunternehmen) den Norden zu bereisen. Dazu habe ich alles nötige in meinen Wanderrucksack gestopft und den Rest zusammen mit meinem großen Rucksack in Auckland gelassen um ihn dort später wieder ab zu hohlen. In Auckland blieb unter anderem mein Laptop, weshalb ich meinen Blog nicht aktualisieren konnte und es jetzt ein doch größerer Eintrag wird.


Bevor ich mit dem Reisen begonnen habe, habe ich zuvor noch zwei Freunde in Auckland besucht.
Michael (aus NZ) und Miles (aus den USA) studieren in Auckland. Beide habe ich bei meiner Wanderung in Nelson Lakes kennen gelernt und wir sind mit ihnen einige Tage gewandert und haben uns sehr gut verstanden :)
Im Bild rechts Michael und im hintergrund Miles

Und so viel zum anstrengenden Studentenleben. Es war gerade 2 Uhr und wir haben schon das erste Bier in der Studenten-bar getrunken. Miles hatte an dem Tag keine Kurse mehr und Michael ist kurze Zeit später in die nächste Vorlesung ;)

Den Rest des Tages habe ich bei Miles in der Wohnug verbracht, da ich dort vorübergehend bei im auf der Couch untergekommen bin, bevor es am nächsten Tag mit dem Bus los ging.


1 Woche reisen:

Mein erster Stop auf meiner Kurzreise in den Norden der Nordinsel war Whangarei.
An sich soll es ein echt schöner Ort sein, mit einem tollen Wasserfall. Allerdings hat es in strömen geregnet als ich dort angekommen bin mit einer Windgeschwindigkeit von 104 km/h.
Und nach einer halben stunde Fußmarsch um völlig durchnässt im Hostel an zu kommen war ich nicht so erpicht darauf wieder raus zu gehen und die Gegend zu erkunden...


Danach habe ich 4 Tage in Paihia verbracht und von dort aus einige Tagestrips unternommen.


Cape Reinga:

Der Leuchtturm im Hintergrund markiert den nördlichsten Punkt der Neuseelands.

Hier Treffen die Tasmanische See und der Pazifische Ozean aufeinander


Nach dem Cape hieß es auf zu den Sanddünen.
Diese sind ca. 100m hoch und man kann mit einem Bodybord diese wieder runterheizen.
Unser Busfahrer hat gemeint man wird dabei nur 60km/h schnell.

Sandbording



Danach hieß es schon wieder auf den Rückweg nach Paihia.
zurück sind wir allerdings über die Westküste und somit den "90 Mile Beach".
Dieser Strand ist ein offizieller Highway und er heißt 90 Mile beach weil er exakt 67 Meilen lang ist.
Nein ich habe keine Ahnung wieso er so heißt. wahrscheinlich hat man sich bei der Namensgebung mit der länge etwas verschätzt.


Wenn es bei uns auf der Autobahn mal so leer wäre...

Die größte bisherige menschliche Pyramide in der ich war (zweiter von rechts, unterste Reihe).
Und es war sau schwer.

Und dann ist sie auch zusammengebrochen nachdem die letzte als Spitzte hochgeklettert ist.


 Am diesem Tag bin ich auf die gegenüberliegende Seite, nach Russel, gewandert.


Bei der Wanderung bin ich 2h entlang der Küste gewandert.
Es gab auch einen Weg außen herum, da dieser nur für Ebbe geeignet ist.
Aber das wäre ja langweilig :)

Pfad durch einen Mangroven Wald.

hübsche Aussicht auf die umliegenden Inseln

Auf der Anderen Seite liegt Paihia.
War doch ein gutes Stück, das ich gewandert bin.


 Bootstour in der Bay of Islands:
Am letzten Tag habe ich eine Bootstour zu den vielen kleinen Inseln unternommen.
Diese Inseln sind auch die ersten Inseln welche Captain Cook bei der Entdeckung Neuseelands als erstes entdeckt hat und dort haben sich später auch die ersten Sieder niedergelassen.


Auf unserem Weg haben uns ein paar Delfine begrüßt, Welche wohl in dieser Region heimisch sind.

Diese Felsen sind vulkanischen Ursprungs und heimat vieler Vögel.


Twinbay: wenn man genau hinschaut weiß man wieso sie diesen Namen trägt.

Es wurde ein kleiner stop gemacht für eine schöne Erfrischung. Dafür sind wir in das am Boot befestigte Netzt gesprungen um uns daran fest zu halten während der Captain los gefahren ist und es uns durch das Wasser gewirbelte hat.

Die drei Argentinierinnen neben mir hab ich auf dem Boot kennen gelernt 


Dieser natürliche Bogen ist dadurch entstanden, dass sich das Wasser den dortigen, weicheren Stein schneller abgetragen hat als den Fels.

Das Wasser hat so ein schönes, tiefes Blau.

Und da sind wir durch den kleinen Tunnel durch :)

ziemlich starker Wellengang Vorort.

Als der Skipper angefangen hat zu Angeln habe ich gefragt ob ich es auch mal versuchen könne.
Und siehe da, bei einer so Fischreichen Region fang selbst ich was ;)



Der Fisch wurde dann Abends gleich gegrillt.

Und der Fisch war richtig gut.
Für eine Person war das zwar ziemlich viel, gegessen wurde trotzdem alles.


Und dann hieß es für mich wieder zurück nach Auckland.
Dort habe ich meine Sachen geholt und bin dann weiter nach Katikati.

In der Nähe von Katikati und Tauranga ist die Farm, in der Arnaud, mein französischer Reisepartner, WOOFing gemacht hat.
Bei unseren Reisen sind wir für zwei Tage auf der Farm geblieben und ich habe die nette Familie kennengelernt.
Als Arnaud gemeint hat, er will wieder zurück in diese Region um dort Kiwis zu pflücken, dachte ich, dass ich das auch machen könne. Und so hab ich bei der Farm angerufen ob sie wissen wo ich arbeiten könne und wann die Frucht erntereif wäre.
Einen Job können sie mir zwar nicht garantieren, aber ich kann doch gerne zu ihnen kommen und bei ihnen wohnen. Arnaud und Carmen (das Italienische Mädchen, mit der wir zeitweise gereist sind) werden auch noch kommen um dann auf einer Plantage zu arbeiten.

Und so bin ich jetzt auf einer Farm mit ein paar Hühnern, Schafen, Pferde und jeder Menge Kühen.
Die Familie hier ist supernett und bei 5 Hunden bekommt man jede Menge Aufmerksamkeit, vor allem wenn sie alle gleichzeitig gestreichelt werden wollen :)


Abendessen mit der Familie
(von links: Deb, dann die Tochter Steph, der Enkel Hunter und ihr Mann Mark)
Steph und Hunter wohnen ein Haus 100m Weiter, trotzdem ist der Kleine oft im Haus und hält einen auf trab.
  
Mein Zimmer ist so groß und mit einem Bett in das ich reinpasse <3

Die Farm mit dem Haus hinter den Bäumen versteckt.

Heute morgen der Sonnenaufgang als ich geholfen habe ein paar Kühe über die Straße in einen Laster zu treiben, damit diese zu einem anderen Feld transportiert werden können.




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