Montag, 12. Dezember 2016

The End of my Journey

Meine letzten Wochen habe ich in Katikati auf der Farm verbracht und es waren sehr schöne letzte Wochen.
Mittlerweile ist hier Sommer und es ist sonnig warm.

Am Wochenende bin ich mit Arnaud zu einer "geheimen" Badestelle gegangen.
Der Weg dorthin alleine war es schon Wert mit viel klettern und Steilen Stücken :)

Der Pool an sich war zwar nicht ganz so "geheim", allerdings trotzdem sehr schön zum baden.

Als Steph mit einem Schlitten mitten im Sommer mitgebracht hab war ich erstmal ziemlich verwundert, allerdings wurde eine Lösung gefunden.
Eine die Hunter sehr gefallen hat ;)


Mark hat mich nach Tauranga zu den Pferderennen mitgenommen.
Er hat von der Firma Zespri VIP Tickets bekommen und da Deb für ein paar Tage auf der Südinsel war, hab ich das zweite Ticket bekommen.
Es gab eine Bar mit gratis Getränken und ein geniales Lunchbuffet.

Beim wetten hab ich allerdings nichts gewonnen.



Die restlichen Tage habe ich auf der Farm geholfen und eine schöne Zeit gehabt bis es dann leider doch irgendwann hieß abschied zu nehmen.
Meine fertig gepackten und überladenden Rucksäcke für den Heimflug.



Ich hatte eine unvergessliche Zeit in Neuseeland...





Donnerstag, 24. November 2016

Bungyjump

Nachdem wir vor über einer Woche mit der Fähre nach Wellington übergesetzt sind, haben wir ein zwei Tage dort verbracht und sind uns dann auf direktem weg nach Taupo.
In Tapo haben wir unseren letzten Extremsport von der Liste für Neuseeland gehakt:
Bungee jumping.

Da ging es 47m nach unten.


Die paar Sekunden Fall fühlen sich an wie eine ganze Minute, Als würde die Zeit viel langsamer vergehen.

Ich bin mit Kopf und Armen eingetaucht.

Es war einfach nur ein extremer Adrenalinkick und so ein überwältigendes Gefühl wenn man am Abgrund steht und weiß man muss da gleich Kopf voraus runter springen ...

Nachdem ich unten von einem Boot abgeholt wurde und wir uns auf den Weg nach oben gemacht haben, bekam ich beim laufen starke Schmerz im Brustkorb welche mich nicht richtig Atmen lassen konnte. 
Oben angekommen würde ich von den Leute vom Bungeejump gleich zu einem medical center gefahren. Dort hat sich dann herausgestellt, dass ein Teil meiner Lunge kollabiert ist...

Mittlerweile geht es mir besser und es besteht auch keine akute Gefahr mehr, dass es sich verschlimmert und meine Lunge komplett kollabiert.

Allerdings darf ich nicht fliegen bis meine Lunge völlig verheilt ist, da es sich durch den Druckunterschied verschlimmern und kollabieren kann.
Vermutlich bin ich wieder 3-4 Wochen nach dem Unfall flugfähig. Allerdings muss ich mich vorher scannen lassen und dann bekomme ich gesagt ob alles gut ist oder ich noch warten muss.



In der Zwischenzeit bin ich auf der Farm in Katikati untergekommen.
Mark und Deb kümmern sich gut um mich und ich fühl mich auch sehr wohl. Zudem wurde ich jetzt als Teil der Familie bezeichnet :)
Hier kann ich bleiben bis meine Lung wieder verheilt ist und ich meinen Heimflug nehmen kann.




Am Montag habe ich mich von Arnaud verabschieden müssen.
Da wir beide absolut Pleite sind, ist er nach Hamilton gefahren um dort auf einer Pferderanche zu arbeiten. Vermutlich werden wir uns in Neuseeland nicht mehr wieder sehen, aber zum Glück ist ja Frankreich nicht so weit weg. ;)

Wärend Arnaud nach Hamilton ist zu arbeiten, bin ich nach Auckland gefahren für zwei Tage um mein Auto an diese beinen netten Mädels zu verkaufen.
Ina und Lisa machen eine kurze Pause nach dem Studium um bis Anfang Februar durch Neuseeland zu reisen.

Sonntag, 13. November 2016

Bis nach Picton

Nach dem Kepler track haben wir Dylan in Queenstown abgeholt, dem es inzwischen auch schon wieder besser ging.
Das Wochenende haben wir in Wanaka bei Oliver verbracht. Es war richtig spaßig und sehr gutes Wetter so dass wir mehrere BBQs hatten, Bier getrunken haben und im Garten Volleyball gespielt haben. Sammstags sind dann Dylan und Oliver sogar skydiven gegangen in Wanaka.

Oliver un Dylan zum in der Skydiveuniform.

Später sind wir weiter nach Süden Richtung Curio Bay gefahren.

Slope point:
Der südlichste Zipfel der Südinsel Neuseelands.



Curio Bay: normalerweise berühmt für die große Delfinpopulation. Heute waren leider keine in der Bucht.

Ein schöner Wasserfall auf dem Weg entlang der Küste Richtung Dunedin.



Nugget Point mit einem echt schönen Küstenabschnitt bei warmem Sonnenschein.


Dach dieser kleinen Küstentour haben wir unseren nächsten Stopp in Dunedin eingelegt.
Dunedin ist hauptsächlich eine Studentenstadt mit einem ganz schönen Stadtzentrum.

Dunedin bei Tag

und bei Nacht.

Balduin Street: die steilste Straße der Welt (laut Guinnessbuch der Rekorde)

In Duniden ist übrigens auch eine der ersten Schokoladenfabrik der Welt.
Wir haben eine Tour durch dieses Schlaraffenland gemacht und dabei durften wir sooooooo viel verschiedene Schokolade probieren.
Hier werden mehrere Tonnen Schokolade pro Tag hergestellt und verarbeitet.
Milka gehört übrigens zu Cadbury.

Kameras waren leider in der Fabrik selbst verboten, abgesehen von diesem kleinen Milch-LKW.
Zu beginn hat eine Ladung (1000 liter Milch) für eine Woche Produktion gereicht. Heute würde das nicht mal einen Tag reichen.

Nach Dunedin ging es weiter nach Christchurch. Hier hat uns Dylan leider verlassen müssen.
Er ist nach Auckland geflogen und von Auckland aus mit dem Bus nach hause. Dort werden wir ihn dann in ein paar Wochen besuchen. :)
Nach Christchurch hieß es Picton und dort wollten wir unbedingt den Queen Charlotte track machen auch wenn die Wetterprognose nicht so gut aussah.

Über Facebook haben wir eine Französin (Camille) kennen gelernt die sich uns angeschlossen hat für den Queen Charlotte track.

Das wetter war so sie es vorhergesagt wurde:
Jede menge Regen...

Wobei wir am ersten Tag ab und zu Glück hatten und die Aussicht genießen konnten.

An den Campingplätzen gab es zum Glück shelter, so dass wir im Trockenen kochen und Karten spielen konnten. Hier haben wir Alex aus UK kennen gelernt welcher durch den matsch mit seinem bike geradelt ist.

Heißes Abendessen um siech ein bisschen aufzuwärmen. 
Couscous mit Karotten und Käse (leicht zum tragen und sehr sättigend)

Nach dem zweiten Tag, an dem es aus Eimern geschüttet hat und wir alle völlig durchnässt gezeltet haben war die Motivation zwei weitere Tage und 40km mehr im strömenden Regen zu wandern nicht zu groß. Außerdem ist sich Camille am vortag im Matsch ausgerutscht und hat sich den Oberschenkel verdreht, so nur unter schmerzen laufen konnte. Damit hatte sich die Frage geklärt ob wir zum Auto sollen, welches wir in der nähe dieses Streckenabschnitts geparkt hatte.
So sind wir 40km von 60km gewandert und haben diel letzten 20km hin und 20km zurück leider nicht gesehen,wobei sich die Aussicht bei Regen und Wolken in Grenzen gehalten hat.

Das hier sind zwei selten Vögel: Tuis haben eine einmalige Melodie und sind durch all das Gezwitscher im Wald super zu erkennen.



Heute Nacht haben wir wieder im Auto übernachtet und als wir in der Nacht hochgeschreckt sind weil wir dachten jemand wackelt wie verrückt an unserem Auto hat sich als Erdbeben herausgestellt.
Das Epizentrum befand sich ca.170km von uns entfernt in der nähe von Hanmer Springs und hatte eine stärke von 7,5.
Die ganze Nacht über hatten wir jede mange Nachbeben und auch jetzt noch Spürt man von Zeit zu Zeit wie der Boden unter einem auf einmal anfängt zu wackeln.
Das Erdbeben war wohl selbst stark in Hamilton zu spüren, was etwa eine Stunde unter Auckland liegt. Es gab zwei Tote in der nähe des Epizentrums und zwischen Christchurch und Kaikura muss der Highway wohl Teilweise komplett zerstört sein, so dass die Straßen unbefahrbar sind.

Hier zwei Bilder aus den Nachrichten über den Statehighway 1 :



Mittwoch, 9. November 2016

Kepler track

Nach dem Routburn track sind wir noch ein zwei Tage in Queenstown geblieben um uns nochmal richtig auszuleben.
Unter anderem sind wir Downhill-Biken gewesen. Wir haben uns richtig gute Downhill bikes gemietet und uns einen 4h Gondulapass geholt. Damit konnten wir dann in der Gondula mit unseren Bikes hoch um dann die Trails runter zu heitzen.
Es waren viele extreme Strecken dabei die unser können weit überragt haben, allerdings auch einige passende Trails für uns, die trotzdem noch anspruchsvoll waren, allerdings keine 2m drops und dergleichen.
Auf den Strecken waren jede menge Sprünge und an einigen Abschnitten konnte man über 30cm breite "Holzschienen/-trails" fahren, was richtig viel Spaß gemacht hat.
Auch wenn wir an einigen Stellen geflogen sind und ein paar blaue Flecke und Schürfwunden davongetragen haben hat sich keiner ernsthaft verletzt, da wir mit den Bikes Knieschützer, Helme und Handschuhe bekommen haben.

So ein geiler Tag.


Am Tag darauf haben wir uns auf den weg nach Te Anau gemacht um dort den Kepler track zu wandern.
Da Dylan leider krank wurde und es ihm nicht gut ging ist er nicht mitgekommen und in einem Hostel geblieben.



Erster Tag aufstieg durch den Wald über die Buschgrenze für eine geniale Aussicht auf das Umliegende Gebirge des Fjordland.

Kleiner versteckter Campingspot auf einer Lichtung nähe des Wanderwegs.

Luxus im Zelt beim Wandern.

Über Nacht und auch am nächsten Tag hat es die meiste Zeit über geschneit, was den Wanderweg zum Teil in eine Schneeschuhwanderung verwandelt hat.

Gut gerüstet gegen Kälte, Schnee und Wind ;)

kurze Pause um den Kleinen hier zu bauen  

Wir haben uns in einer atemraubenden Landschaft befunden als die Wolken endlich aufgerissen sind.


Die Wanderung am zweiten Tag durch den Schnee über die Gebirgskämme war einfach super.

Dieser schöne Gebirgsvogel heißt Kea.

Er wird auch Mountainclown bezeichnet, da er gerne herumtollt.
Allerdings sind diese Vögel ziemlich intelligent und wissen wie sie einem das Essen aus dem Rucksack stehlen können wenn man nicht aufpasst. 

In der nähe der Luxmore hut, welche unser erstes Tagesziel war, gab es einen Höhlen-komplex welchen man mit Taschenlampen erkunden konnte.

Manche Spalte, welche tiefer in die Höhle führten waren doch eng und nicht für Menschen mit etwas mehr Gewicht geeignet.

Dafür haben sich die vielen Gesteinsformen wirklich für einen Blick gelohnt.

Und auch die Höhle selbst war ein spaßiges Abenteuer.

Sonntag, 30. Oktober 2016

hiking in Wanaka, Queenstown und dem Routeburn track



Wir sind in Wanaka auf den Isthnus Peak gewandert.

Ein geniales Gefühl wenn man endlich am Gipfel angekommen ist nach 4h steil bergauf Wandern.

Ein Toler Ausblick auf den Lake Wanaka und Lake Hawea.

In Wanaka haben wir bei Oliver übernachtet über Couchsurfing.
Oliver kommt ursprünglich aus Estland und hat nach seine Work and Travel Visa entschieden in NZ zu bleiben und lebt jetzt seit 3 Jahren in Neuseeland.
Er hat am Wochenende mit uns den Routeburn track gemacht.


Auf dem Weg nach Queenstown sind wir an diesem Zaun vorbei gekommen ;)

Die Brücke im Hintergrund ist die Brücke von der A.J. Hacket als erster öffentlich Bungee-Jumping gegründet hat.

Dieser Fluss wurde auch im Herrn der Ringe verwendet:
Hier kommen die Gefärten an den "Pillars of the Kings" (Säulen der Könige) vorbei. Das sind zwei riesige Statuen zweier Könige, welche an je einer Seite des River Anduin stehen.

Dies ist ein weiterer Herr der Ringe spot auf dem Weg nach Queenstown (in Arrowtown).
Isildur wird hier, auf dem Weg zur Rückeroberung des Anor Königreiches, von Orks angegriffen.
Der Ring verrät ihn und Isildur wird getötet. Der Ring wird später im Wasser von Deagol enteckt. 


Eine perfekte Spiegelung im Wasser :D

Tolle Aussicht auf Queenstown nach einer Wanderung auf den Ben Lumen (wir sind nicht ganz bis zum Gipfel hoch).

Im Moment lassen wir es uns in Queenstown gut gehen mit Ferg und Devil Burger. <3

Hier hat es auch eine Cookie Bar mit happy hour.
Zwei Riesen-Cookies und ein melted chocolate shot (flüssige Schokolade im Shotglas).



Der Routburn Track:
Dieser Wanderweg verläuft von der nähe von Queenstown nach Te Anau und geht somit vom Aspring national park über das Gebirge zum Fjordland national park.

Als wir am Freitag gestartet sind hat es leider geregnet.

Wir haben deshalb an diesem Tag nur 6 km gemacht und sind dann in der ersten Hütte untergekommen. 

Hier haben wir uns ein gemütliches Feuer gemacht und Karten gespielt wärend es draußen in strömen geregnet/ geschneit hat. ;)

Zu einem gemütlichen Abend gehört natürlich Wein.
Wenn man aber bei einer Wanderung die Becher vergisst muss man halt improvisieren...

Am nächsten Tag hatten wir dafür super schönes Wetter und Neuschnee auf den Gipfeln.

Ein Blick auf das Tal in dem wir übernachtet haben.

Wir sind von der Routeburn Flats Hut aus gestartet und dann über den Harris Sattel auf die andere Seite zur Lake Mackenzie Hut gewandert, haben dort zu mittag gegessen und sind dann wieder am gleichen Tag zurück zu den Routeburn Flats gewandert.

Da wir nur bis zur  Lake Mackenzie Hütte gewandert sind haben wir nur drei viertel vom Routeburn track gesehen (dafür allerdings den schönsten Abschnitt, über der Buschgrenze beim Harris Sattle. Und das sogar zweimal an einem Tag ;) )

Es war so kalt auf 1300m aber soooo schön.

Der ganz rechts im Bild ist Olver.

Wandern durch den Schnee und hoch eine Schneetreppe <3

Was am es Tag zuvor geregnet hat... 

...ist am Tag danach gefroren gewesen.

Von Oben konnte man hinaus bis zum Meer sehen in die Milford Sounds.

Absolt K.O. nachdem wir bereits fast den ganzen Tag gewandert sind und wieder auf dem Rückweg wieder oben auf dem Gebirgssattle sind.

Es gibt nichts besseres als ein Bier auf 1300m höhe nach einer langen Anstrengenden Wanderung.


Insgesammt sind wir an diesem Tag 27km und 1000 Höhenmeter nach oben und wieder nach unten gewandert  


Wieder unten in der Routeburn Flat angekommen haben wir einen eiskalten, knietiefen Gebirgsbach durchqueren müssen um zu unserem free camp spot zu gelangen. 
Es war einfach nur KALT. (man hat seine Füße schon nach zwei Metern im Fluss nicht mehr gespürt.)

Als wir am nächsten morgen aufgewacht sind haben wir festgestellt, dass die Außenseite unseres Zelts gefroren war.

Ein Gruppenbild am ende unseres Trips.

Dieser Ort ist in der nähe des Routeburn tracks und wurde als Film location für Isengart verwendet im zweiten Herr der Ringe.