Nach dem Kepler track haben wir Dylan in Queenstown abgeholt, dem es inzwischen auch schon wieder besser ging.
Das Wochenende haben wir in Wanaka bei Oliver verbracht. Es war richtig spaßig und sehr gutes Wetter so dass wir mehrere BBQs hatten, Bier getrunken haben und im Garten Volleyball gespielt haben. Sammstags sind dann Dylan und Oliver sogar skydiven gegangen in Wanaka.
Oliver un Dylan zum in der Skydiveuniform.
Später sind wir weiter nach Süden Richtung Curio Bay gefahren.
Slope point:
Der südlichste Zipfel der Südinsel Neuseelands.
Curio Bay: normalerweise berühmt für die große Delfinpopulation. Heute waren leider keine in der Bucht.
Ein schöner Wasserfall auf dem Weg entlang der Küste Richtung Dunedin.
Nugget Point mit einem echt schönen Küstenabschnitt bei warmem Sonnenschein.
Dach dieser kleinen Küstentour haben wir unseren nächsten Stopp in Dunedin eingelegt.
Dunedin ist hauptsächlich eine Studentenstadt mit einem ganz schönen Stadtzentrum.
Dunedin bei Tag
und bei Nacht.
Balduin Street: die steilste Straße der Welt (laut Guinnessbuch der Rekorde)
In Duniden ist übrigens auch eine der ersten Schokoladenfabrik der Welt.
Wir haben eine Tour durch dieses Schlaraffenland gemacht und dabei durften wir sooooooo viel verschiedene Schokolade probieren.
Hier werden mehrere Tonnen Schokolade pro Tag hergestellt und verarbeitet.
Milka gehört übrigens zu Cadbury.
Kameras waren leider in der Fabrik selbst verboten, abgesehen von diesem kleinen Milch-LKW.
Zu beginn hat eine Ladung (1000 liter Milch) für eine Woche Produktion gereicht. Heute würde das nicht mal einen Tag reichen.
Nach Dunedin ging es weiter nach Christchurch. Hier hat uns Dylan leider verlassen müssen.
Er ist nach Auckland geflogen und von Auckland aus mit dem Bus nach hause. Dort werden wir ihn dann in ein paar Wochen besuchen. :)
Nach Christchurch hieß es Picton und dort wollten wir unbedingt den Queen Charlotte track machen auch wenn die Wetterprognose nicht so gut aussah.
Über Facebook haben wir eine Französin (Camille) kennen gelernt die sich uns angeschlossen hat für den Queen Charlotte track.
Das wetter war so sie es vorhergesagt wurde:
Jede menge Regen...
Wobei wir am ersten Tag ab und zu Glück hatten und die Aussicht genießen konnten.
An den Campingplätzen gab es zum Glück shelter, so dass wir im Trockenen kochen und Karten spielen konnten. Hier haben wir Alex aus UK kennen gelernt welcher durch den matsch mit seinem bike geradelt ist.
Heißes Abendessen um siech ein bisschen aufzuwärmen.
Couscous mit Karotten und Käse (leicht zum tragen und sehr sättigend)
Nach dem zweiten Tag, an dem es aus Eimern geschüttet hat und wir alle völlig durchnässt gezeltet haben war die Motivation zwei weitere Tage und 40km mehr im strömenden Regen zu wandern nicht zu groß. Außerdem ist sich Camille am vortag im Matsch ausgerutscht und hat sich den Oberschenkel verdreht, so nur unter schmerzen laufen konnte. Damit hatte sich die Frage geklärt ob wir zum Auto sollen, welches wir in der nähe dieses Streckenabschnitts geparkt hatte.
So sind wir 40km von 60km gewandert und haben diel letzten 20km hin und 20km zurück leider nicht gesehen,wobei sich die Aussicht bei Regen und Wolken in Grenzen gehalten hat.
Das hier sind zwei selten Vögel: Tuis haben eine einmalige Melodie und sind durch all das Gezwitscher im Wald super zu erkennen.
Heute Nacht haben wir wieder im Auto übernachtet und als wir in der Nacht hochgeschreckt sind weil wir dachten jemand wackelt wie verrückt an unserem Auto hat sich als Erdbeben herausgestellt.
Das Epizentrum befand sich ca.170km von uns entfernt in der nähe von Hanmer Springs und hatte eine stärke von 7,5.
Die ganze Nacht über hatten wir jede mange Nachbeben und auch jetzt noch Spürt man von Zeit zu Zeit wie der Boden unter einem auf einmal anfängt zu wackeln.
Das Erdbeben war wohl selbst stark in Hamilton zu spüren, was etwa eine Stunde unter Auckland liegt. Es gab zwei Tote in der nähe des Epizentrums und zwischen Christchurch und Kaikura muss der Highway wohl Teilweise komplett zerstört sein, so dass die Straßen unbefahrbar sind.
Hier zwei Bilder aus den Nachrichten über den Statehighway 1 :


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