Nachdem ich am 10.01. meinen letzten Arbeitstag hatte, hieß
es dann endlich für mich raus aus Auckland und ab auf die Straßen Neuseelands.
Auch wenn das hieß mein Zuhause, das Attic, zu verlassen und viele nette Gesichter
für eine Weile nicht mehr zu sehen. So vermisse ich unter anderem Steph, die
immer gut drauf war und einen doch ziemlich zynisch-englischen Humor hatte.
Trotzdem war ich dann froh als ich nach 3h Busfahrt in
Thames angekommen war. Das war der Ort an dem ich mich mit Arnaud verabredet
habe. Arnaud ist ein Franzose, den ich in meiner ersten Woche in Neuseeland, im
Attic kennen gelernt habe. Wir sind als er dann ausgezogen ist, um auf einer
Farm zu arbeiten weiter in Kontakt geblieben um später auf die Idee zu kommen
doch zusammen zu reisen.
In Thames wurde ich dann auch begeistert empfangen :)
Dann hieß es nur noch schnell ein Zelt Kaufen, da nachdem
mein Zeug in seinem Auto war, nicht mehr wirklich Platz zum schlafen ist.
Und dann waren wir auch schon auf der Straße :D
Meine neues Zuhause
Arnaud :)
Das Zelt ist exakt 2m lang, das heißt wenn ich auf dem Bauch liege hab ich noch ca. 1cm Spielraum nach oben und unten
Wir haben uns gleich noch "selbst"-aufblasbare Isomatten gekauft.
Es gibt nur zwei kleine haken:
1. die blasen sich nicht wirklich von selbst auf (kann man im Hintergrund erkennen ;) )
2. Sie sind für Kinder, das heißt sie ist groß genug, dass mein Oberkörper+ ein bisschen meiner Schenkel drauf passt. Das haben wir leider erst gemerkt, nachdem wir sie ausgepackt haben
1. Frühstück im Freien
kleiner Abstecher mit dem Auto zu diesem schönen Fleckchen
Die Kauri Bäume gehören zu den Größten der Welt und sind sehr selten
"pigs crossing"
Das Wetter ist hier unberechenbar
Arnaud hab das Auto einen Tag zuvor komplett geputzt bevor wir los sind. Jetzt ist es nicht mehr so sauber
"FRANCE & GERMANY"
Fletcher‘s Bay
Dieser Campingplatz war wortwörtlich am Arsch der Welt. Wir
waren Stunden entfernt von der Letzten Ortschaft, welche nicht gerade als Ort
zu bezeichnen war und 30km auf einer einspurigen Schotterpiste unterwegs. Umso
schöner war dafür das Fleckchen Natur, das wir hier vorfanden.
Am nächsten Tag haben wir uns auch gleich auf die erste „größere“
Wanderung begeben. Ausgeschrieben war sie Für 7h, wir haben sie in 6h gemacht
und dass obwohl wir einen Umweg von 40min gegangen sind um einen Berg zu
besteigen (die Aussicht war jeden Zentimeter wert).
Im Ganzen war die Landschaft so schön und die Blau und Grün
töne des Wassers und der Pflanzen so intensiv, das es nicht mehr real aussah,
eher wie Gemalt oder mit Fotoshop bearbeitet.
So wird man doch gerne Geweckt, wenn man aus seinem Zelt schaut.
Unser idyllischer Campingplatz
Erstmal eine kleine Pause und die Aussicht genießen
Die Belohnung für unseren kleinen Umweg
Ein, Zwei Schafe haben wir auch gesehen
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