Mittwoch, 13. Januar 2016

Mal wieder Netz :)

Ich war die letzten Paar tage irgendwo im Nirgendwo, fernab jeglicher Zivilisation und dann ist es doch schön wenn man mal wieder in ein Örtchen mit Netzempfang kommt :)


Nachdem ich am 10.01. meinen letzten Arbeitstag hatte, hieß es dann endlich für mich raus aus Auckland und ab auf die Straßen Neuseelands. Auch wenn das hieß mein Zuhause, das Attic, zu verlassen und viele nette Gesichter für eine Weile nicht mehr zu sehen. So vermisse ich unter anderem Steph, die immer gut drauf war und einen doch ziemlich zynisch-englischen Humor hatte.

Trotzdem war ich dann froh als ich nach 3h Busfahrt in Thames angekommen war. Das war der Ort an dem ich mich mit Arnaud verabredet habe. Arnaud ist ein Franzose, den ich in meiner ersten Woche in Neuseeland, im Attic kennen gelernt habe. Wir sind als er dann ausgezogen ist, um auf einer Farm zu arbeiten weiter in Kontakt geblieben um später auf die Idee zu kommen doch zusammen zu reisen.
In Thames wurde ich dann auch begeistert empfangen :)
Dann hieß es nur noch schnell ein Zelt Kaufen, da nachdem mein Zeug in seinem Auto war, nicht mehr wirklich Platz zum schlafen ist.

Und dann waren wir auch schon auf der Straße :D

Meine neues Zuhause

Arnaud :)

Das Zelt ist exakt 2m lang, das heißt wenn ich auf dem Bauch liege hab ich noch ca. 1cm Spielraum nach oben und unten

Wir haben uns gleich noch "selbst"-aufblasbare Isomatten gekauft.
Es gibt nur zwei kleine haken:
1. die blasen sich nicht wirklich von selbst auf (kann man im Hintergrund erkennen ;) )
2. Sie sind für Kinder, das heißt sie ist groß genug, dass mein Oberkörper+ ein bisschen meiner Schenkel drauf passt. Das haben wir leider erst gemerkt, nachdem wir sie ausgepackt haben

1. Frühstück im Freien

kleiner Abstecher mit dem Auto zu diesem schönen Fleckchen

Die Kauri Bäume gehören zu den Größten der Welt und sind sehr selten



"pigs crossing"


Das Wetter ist hier unberechenbar

Arnaud hab das Auto einen Tag zuvor komplett geputzt bevor wir los sind. Jetzt ist es nicht mehr so sauber


"FRANCE & GERMANY"




Fletcher‘s Bay

Dieser Campingplatz war wortwörtlich am Arsch der Welt. Wir waren Stunden entfernt von der Letzten Ortschaft, welche nicht gerade als Ort zu bezeichnen war und 30km auf einer einspurigen Schotterpiste unterwegs. Umso schöner war dafür das Fleckchen Natur, das wir hier vorfanden.

Am nächsten Tag haben wir uns auch gleich auf die erste „größere“ Wanderung begeben. Ausgeschrieben war sie Für 7h, wir haben sie in 6h gemacht und dass obwohl wir einen Umweg von 40min gegangen sind um einen Berg zu besteigen (die Aussicht war jeden Zentimeter wert).
Im Ganzen war die Landschaft so schön und die Blau und Grün töne des Wassers und der Pflanzen so intensiv, das es nicht mehr real aussah, eher wie Gemalt oder mit Fotoshop bearbeitet.


So wird man doch gerne Geweckt, wenn man aus seinem Zelt schaut.

Unser idyllischer Campingplatz





Erstmal eine kleine Pause und die Aussicht genießen

Die Belohnung für unseren kleinen Umweg

Ein, Zwei Schafe haben wir auch gesehen

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