Montag, 30. November 2015

Mal sehen was ich heute so mache: Santa Parade und Skytower

Heute bin ich mal wieder umgezogen, vom Nomads ins Attic (das Hostel in dem ich als erstes war).
Die gute Nachricht ist ich bin das letzte Mal für eine Weile umgezogen, da ich endlich einen permanenten Raum im Attic bekommen habe J
Da im permanenten Raum schon einige Mitbewohner seit einigen Monaten dort wohnen hat sich einiges an Klamotten und allem möglichem Gerümpel angesammelt. Dafür ist es aber der größte Raum im Hostel und ich hab trotzdem einiges an Platz.

 Es hat sich hier schon einiges angesammelt. Von Gitarren über fremde Stühle bis hin zu Kleiderstangen.
Einer ist schon so lange hier, dass er sich Bilder an die Wand neben sein Bett geklebt hat :D


Während ich umgezogen bin, bin ich erstaunt auf eine riesen Menschenmengen entlang der Hauptstraße. Auf meine Frage hin wieso sie sich alle hier versammeln erfuhr ich, dass in zwei Stunden eine „Santaparade“ stattfindet. Das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen:
Es war völlig anders als erwartet. Es war eher wie Fasching als Weihnachten.
Zum einen weil ich in T-Shirt und Sonnenbrille zugeschaut habe und zum anderen weil es einfach ein Wildes durcheinander von verschiedenen Themen war in denen die aufwändig gestalteten Wagen gestaltet waren.
So gab es zum Beispiel einige Dudelsackorchester in schottischen Trachten, Andere in Karneval Kostüme und Wagen gestaltet nach Themen wie: Film- und Fernsehfiguren, Märchenfiguren und vieles mehr, das komplett nichts mit Weihnachten zu tun hatte. Natürlich gab es auch einige Chrismas-Wagen, von denen laut Weihnachtsmusik schallte.
Trotzdem waren alle Wagen echt klasse aus und ich will nicht wissen wie viel Arbeit in einige gesteckt wurde.

 sogar die Polizisten die voraus gefahren sind waren "verkleidet"

 riesige Menschenmasse die auf die Parade wartet und im Hintergrund überdimensionale Weihnachtsdekoration

 Die wären mit Elmo beinahe an einer Ampel hängen geblieben

 sehr Weihnachtlich...

 Bienen auf Segways.

mal was anderes: Ein Wagen nach einem Brettspiel gestaltet (aus den Boxen kam black Music) 

 Hinter dem Wagen sind einige Zombies mit einer echt guten Thriller-Choreografie hinterher getanzt.
(Achtung: das ist ein Video, kein unscharfes Foto. Muss zum wiedergeben angeklickt werden)



 Die armen Engel wurden um den Stall aufgehangen und einer wurde an die Wand getackert.

Die Wagen sind einfach so aufwendig gestaltet, unglaublich.

Eine wirklich gute und witzige Umsetzung von Willy Wonka (Video)

Der Song ist wirklich eingängig, wenn man ihn auf dauerschleife hört :D
Mal sehen wer von meinen Freunden daheim es auf Anhieb erkennt (video)

Erinnert mehr an unser Fasching als an eine "Santa Parade"(video)


Abends sind wir dann noch auf den Skytower hoch mit einem „neu“ gefundenen Freund (wir sind schon) seit einer halben Woche zusammen rum gehangen. Das war allerdings sein letzter Tag und er ist jetzt schon wieder weiter gezogen nach Rotarua.
Javier hat uns den Eintritt in den Skytower spendiert, da es sein letzter Tag mit uns war und weil er beim Mittagessen gemeint hat, das er es uns spendiert wenn jeder eine Chilischote ist… (Die linke Hälfte meiner Zunge war taub)
Dadurch dass wir relativ spät hoch sind hatten wir einen genialen Ausblick auf Auckland bei Tag und bei Nacht J


Soooooo schöne Aussicht.

 
Auckland erstreckt sich in jede Himmelsrichtung ohne ein Ende zu nehmen.

Glasboden hat schon was.
Wobei die Glaswände nach außen gekippt waren, so dass man immer das Gefühl hatte das Gleichgewicht zu verlieren und raus zu fallen. Ein echt seltsames Gefühl...

Ich frag mich wer bitte auf die Idee kam die ganze Straße Pink an zu streichen ;D

 Selfi bei Tag


 und bei Nacht :)

 Wunderschönes Lichtermeer im Zentrum von Auckland









Dienstag, 24. November 2015

Firmenevents


Während ich hier schon einige Arbeitstage hinter mir habe, habe ich schon allerhand mit meinen Arbeitskollegen unternommen.
So wurde ich schon auf Firmenrechnung in eine Bar mit eingeladen und habe dort verschiedene neuseeländische Biere ausprobiert. Es gibt gute Gründe wieso man hier mit europäischem Bier, meist Heineken in den Bars wirbt und Jägermeister ist auch sehr beliebte hier, allerdings unbezahlbar. Was mir aber sehr schmeckt ist neuseeländischer Apple und Berry Cider.


Auch lud man uns „chrismas casuals“ (Weihnacht Aushilfen) zur „Buzz Night“ ein. Das war ein Firmenevent, bei dem sich alle Mitarbeiter, auf der Nordinsel, von Michael Hill versammelt haben um über die wichtigste Zeit des Jahres - Weihnachten zu sprechen und zu besprechen wie toll wir alle sind…
Wieso ich dort freiwillig mitgegangen bin: Es gab sehr leckeres Essen, alles zwar in Häppchengröße, aber so viel und so viele verschiedene Leckereien, von Lachshäppchen, über mini Sandwichs, mini Hot Dogs und anderen Miniatur Gerichten zu Melone, Erdbeeren und Kiwis.

Mini Frühlingsrollen, Fleisch-Teigtaschen, Curry-Ecken und frittierter und in Teig eingerollter Tintenfisch <3

Auch sonst hatte ich eigentlich ziemlich Spaß an dem Abend, da ich mich nicht nur mit den anderen chrismas casuals, sondern auch mit den fest angestellten Kollegen super verstehe und die einfach nur cool drauf sind.
So wurde der Abend nicht nur von meinen Geschmacksknospen positiv aufgenommen sondern auch vom Rest als witziger und entspannter Abend in Erinnerung behalten.


Das zweite größere Event war erst diesen Sonntag.
Da zwei fest angestellte Kollegen kurzfristig doch nicht mit zur Weihnachtsfeier konnten wurden kurzerhand Jas und ich eingeladen ob wir nicht mitkommen wollen. Da sagt man ja nicht nein Wenn man schon mal eingeladen wir. Jas ist ein netter indischer Kollege, ebenfalls chrismas casual, mit dem ich mich sehr gut verstehe.
Bei der Lokation handelte es sich um eine Art Restaurant mit Unterhaltungsprogramm. So gab es im Verlauf des Abends ein großes Buffet für alle mit vielen Salaten, verschiedenen Fleisch- und Gemüsesorten, Reis, Kartoffeln…
Sowie später ein Dessertbuffet mit einigen super leckeren neuseeländischen Spezialitäten.
Auch gab es eine Bar im hinteren Teil des Raumes.
Doch der Schwerpunkt lag auf dem Unterhaltungsprogramm:

Es handelte sich nämlich um ein Transvestiten-Kabarett.
Das Programm war bestand aus echt guten Tänzern und Tänzerinnen (bei denen ich mir nicht immer sicher war, um welches von beidem es sich handelt), sowie einigen Sängern(innen) mit einer guten Mischung aus Witz in den Showeinlagen und Standup Comedy einer Dragqueen, die uns durch den ganzen Abend geführt hat und an einem gewissen deutschen am Michael Hill Tisch besonders gefallen gefunden hat.
So kam es, dass an einem Abschnitt des Abends 6 Zuschauer (3Frauen, 3Männer) auf die Bühne geholt wurden um einen Catwalk vorzuführen. Als Accessoire gab es einen rosa Federschal, natürlich zu passendem Song „anaconda“von nicki minaj.
Dreimal dürft ihr Raten wer unter anderem auf der Bühne stand…
(Tipp: Er ist 1,96m groß und kommt aus Deutschland)
Meine Kollegen waren natürlich völlig Begeistert und unterstützen mich mit tosendem Applaus auf der Bühne :)
Als Belohnung gab es dann am Ende für uns 6 einen Schoko-Orange-Shot, der sehr interessant aber echt gut geschmeckt hat, sowie einen Transvestiten-Kalender.

Alles in allem hatte ich jede Menge Spaß an dem Abend und obwohl ich am nächsten Morgen wieder um 8:30 arbeiten musste war ich gar nicht mal so übermüdet.

Alle meine Kollegen zusammen mit zwei Tänzerinnen (eine davon ist ein Mann) und der Dragqueen.

Donnerstag, 19. November 2015

Wort zum Sonntag

In letzter Zeit ist hier nicht mehr viel Spannendes passiert, weshalb ich auch nicht wirklich die Chance hatte euch etwas vom anderen Ende der Welt zu berichten. Trotzdem werdet ihr die ersten sein, die erfahren falls sich das ändert.

Hier noch das Wort zum Sonntag (auch wenn heut Freitag ist):
Ich habe, auch wenn es langsam zum Alltagstrott wird, immer noch so viel Spaß und gehe wirklich gerne zur Arbeit. Meine Kollegen(-innen) sind einfach nur super nette, liebenswert und zum Teil absolut verrückt.
Philipp ist immer noch auf Jobsuche.
Wir haben die Aussicht auf einen permanenten platz in unserem ersten Hostel "the Attic", wir haben uns dort sehr wohl gefühlt, da es sauber ist jede menge nette Leute beherbergt und sehr familiär ist.
Jetzt wisst ihr bescheid ;)

Samstag, 14. November 2015

Ab jetzt geht’s bergauf

In den letzten 5 Tagen war es mir leider unmöglich etwas in meinen Blog zu schreiben, da das komplett überteuerte Internet in unserem neuen Hostel, aus dem wir Gott sei Dank wieder raus sind, so langsam war, dass ich nur in der Lage war eine Internetseite nach 5minütiger Wartezeit zu öffnen, nur damit sich mein Handy 2sec später wieder vom Internet verabschiedet.
Im Großen und Ganzen war das ganze Hostel scheiße: Es war dreckig, die Zimmer waren sehr klein, die Duschen und Klos eklig und die Angestellten ziemlich unfreundlich und genervt (was fällt uns auch ein ausgerechnet in seiner Schicht ein zu checken). Außerdem gab es viel zu wenig Platzt zum Lagern von Lebensmittel und es gab kaum Geschirr. Und wenn man eine Tasse wollte musste man sich diese für 2$ kaufen (Ich habe dann aus einer Schüssel getrunken).

Aber das ist schon wieder Vergangenheit.
Mittlerweile sind wir im „Nomads“ eingezogen. Ein ziemlich großes Hostel mit der Küche im 7. Stock und somit einem gigantischen Ausblick auf den Hafen und Umgebung, wenn man auf der Dachterrasse Frühstückt.
Auch hat das Hostel eine eigene Bar/ Restaurant mit Pizzaofen für selbstgemachte Pizzen, Pooltische, sowie einen Nachtclub (da wir aber weit genug weg schlafen stört der uns nicht).

Die Hostelbar, soooo schön hier.

Wir haben dann auch gleich mal die Waschmaschinen ausprobiert, da wir Wortwörtlich nichts zum Anziehen hatten. Es wurden Drei große Maschinen voll. Dem entsprechend sah dann auch unser Bett aus als wir die Wäsche aufgehängt haben, da der Trockner vollkommen überfordert war.

12 Kleiderbügel waren viel zu wenig. Und das ist nicht mal alles, Wir haben auch die umgehenden unbenutzten Betten belagert.




Auch mein Job hat sich zum Besseren gewendet.
Da wir schon wieder zu einer anderen Baustelle versetzt werden sollten, da auf der alten nun zu viele Backpacker sind und diese nicht alle gebraucht werden haben wir kurzerhand gekündigt.
Am Tag darauf sind wir natürlich gleich auf die Suche nach neuen Jobs gegangen, denn bis wir was neues finden dauert es meistens eine Weile wie man von anderen hört und so wie beim ersten Mal wird es uns bestimmt nicht mehr ergehen, dass wir einfach direkt eingestellt werden. So haben wir bei einigen interessanten Arbeitgebern unsere CVs verteilt, ich unter anderem bei einigen Juwelieren (man kannst ja mal probieren).
Und was ist passier: Ich wurde noch am selben Tag von „Michael Hill Jewllery“ abends zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.
„Sie benötigen Aushilfen über die stressige Weihnachtszeit, ich solle morgen früh um 8:30 anfangen. Allerdings benötige ich als Arbeitsuniform ein einfarbig weißen/schwarzes Heim, eine schwarze Krawatte, schwarze Lederschuhe, eine schwarze Stoffhose und einen schwarzes Sakko und das bis morgen.“
Hier machen die Läden allerding deutlich früher zu und es war schon 6Uhr, also wo hin ???
Jarold (ein super netter Angestellter, der mich auch interviewt hatte) empfohl mir ins „Warehouse“ zu gehen. Ich bezeichne das Warehouse al Baumarkt aber im Grund kriegt man da alles, Wirklich ALLES. So hab ich dort alles auch bekommen, außer das Sakko welches ich am nächsten Tag gekauft habe (ein günstiges Hugo Boss).
Meine Kollegen hier sind unglaublich nett, ich komm so gut mit ihnen aus und mir macht es echt Spaß hier zu arbeiten.

Im Anzug an meinem neuen Arbeitsplatz :)




Gestern hatte ich dann einen freien Tag.
Wir sind dann im strahlenden Sonnenschein durch Auckland gebummelt und waren auch ein bisschen shoppen.
Auf den Tipp einer Freundin hin sind wir in einen Schokoladenladen gegangen. Dort hat uns ein italienischer Backpacker, welcher dort Arbeitet, von dem selbstgemachten Gelato aus selbstgemachter Schokolade probieren lassen. Es hat so gut geschmeckt, dass wir uns beide gleich zwei Kugeln gegönnt haben, welche mit zwei „Toppings“ unserer Wahl serviert wurden. Ich hatte eine Kugel dunkle und eine Kugel Milchschokolade mit einer Wildberry-Balsamico Soße und dazu geröstete Kokosstreusel. Natürlich alles selbst von Hand gemacht. Ich hatte noch nie in meinem Leben ein so gutes Eis.
Die Konsistenz des Schokoeis ist mit unseren zu Hause nicht zu vergleichen lässt sich eher als sehr zähflüssig beschreiben und hat dabei einen so angenehmen, intensiven, richtigen schokoladen Geschmack. Einfach nicht in Worte zu Fassen.


Der italienische Backpacker mit meinem himmlischen Eis :P

Sonntag, 8. November 2015

Einiges Nach zu holen


Den Post den ich gerade eben erst veröffentlicht habe gehört zu Freitag, der obere zu Sonntag und der untere zu Samstag.
Hatte leider erst jetzt zeit alles hoch zu laden obwohl schon alles geschrieben war.




Tagesprogramm für Heute: Waiheke Island

Schon von der Fähre aus haben wir viele schöne Inseln erblickt. Doch Waiheke ist eine so wunderschöne Insel mit so unglaublich vielen, bezauberten Buchten.
Da allerdings keiner von uns 21 war konnten wir uns kein Auto mieten, wie ursprünglich geplant, sondern haben die Insel zu Fuß zu erkundet. Dass wir auch den Bus hätten nehmen können, der diese gigantische Insel befährt und an einigen Stellen hält, daran haben wir erst nach einigen Kilometern gedacht und dann wollte keiner zurück laufen und sich danach informieren. Auch bei späteren Busstopps hatten wir nie Lust die 20min auf den nächsten Bus zu warten und so sind wir ausschließlich gewandert.
Trotzdem haben wir so zwar nur einen kleinen Teil der Insel gesehen, dafür sind wir aber an Spots vorbeigekommen mit überwältigendem panorama Ausblick, die wir vom Bus aus nicht erlebt hätten.
Unsere Mittagspause haben wir dann schließlich in einer sehr schönen, ruhigen bucht eingenommen und haben dann auch anschließen beschlossen hier den Rest des Tages zu verbringen, was wir auch getan haben.
Wir haben diesmal sogar an Badehosen und Handtuch gedacht, allerdings war das Wasser im Gegensatz zu dem in Gulf Harbour so eiskalt, dass keiner groß Lust hatte weiter als bis zu den Knien ins Wasser zu gehen.
Alles in allem war es aber trotzdem ein sehr schöner und entspannter Abschluss am Strand, eines wunderschönen Tages.














Besuch bei Kerns

Heute sind wir eineinhalb Stunden mit dem Bus aus Auckland raus zum wunderschönen Gulf Harbour gefahren um Kerns zu besuchen (Kerns haben vor nicht allzu langer Zeit auch in Bischweier gewohnt, leben jetzt aber in Neuseeland).
Dort wurden wir Herzlich empfangen und gleich rund um Verwöhnt mit selbst gemachter Lasagne, Eis, Kuchen und anderen Leckerbissen.
Mike hat uns aber noch vor dem Essen ihr „Winkel“ (Ort in der Nähe von Bischweier) gezeigt: Ein wunderschöner Park mit großem Hügel, der in einer Klippe am Meer endet und unten mit einem Strand aus feinstem Sand ins Meer zum schwimmen einlädt. Geschwommen sind wir trotz „warmem“ Wasser dann aber doch nicht, da wir nicht mit so schönem Wetter gerechnet haben und unsere Badehosen im Hostel liegen gelassen haben. 



Genialer Ausblick vom neuseeländischen Winkel




Auf dem Rückweg vom Strand hat Mike gemeint ich dürfe gerne mit dem Auto nach Hause fahren um mal zu sehen wie es sich auf der falschen Seite so fährt. Es war leichter als erwartet, da die Verkehrsregeln die gleichen sind, aber trotzdem musste ich mich dauerhaft Konzentrieren, da es eben einen doch, beim abbiegen beispielsweise zurück auf die gewohnte Spur zieht.

Am Nachmittag wurden Mike und Moni spontan auf einen Segelturn eingeladen, bei dem wir herzlich willkommen waren.
Es hat unglaublich Spaß gemacht segeln zu gehen und das bei einem so warmen und wolkenlosen Wetter, dass es einfach nur idyllisch auf der Segelyacht war.

Auf dem Wasser wurde dann noch als Sahnehäubchen eine Kuchenpause eingelegt während wir und vom Wind tragen ließen.








Abends bin ich noch mit 8 Franzosen im Hostel rumgehangen, bevor wir um die Häuser gezogen sind
Ich versteh mich echt gut mit Ihnen und ich bin mich mit einem mittlerweile auch echt gut befreundet. Leider war das sein letzter Tag hier im Hostel und er will mit einigen anderen Franzosen für einige Wochen in den Norden, da er schon ein Auto gekauft hat.
Was er danach macht weiß er zwar noch nicht, aber wir werden auf jeden Fall in Kontakt bleiben und vielleicht trifft man sich mal wieder oder reißt sogar zusammen rum.







Unsere Arbeit


Nachdem wir unsere ersten zwei Arbeitstage hinter uns haben muss ich sagen ist der Job auf der Baustelle richtig anstrengend. Wir reisen die Fassade von einem großen Häuserblock herunter, bis auf das Holzgerüst, da das an manchen Stellen modrig, schimmlig ist und diese ersetzt werden müssen. Dabei arbeiten wir mit Hämmern, Spaten, Äxten,…
Nach dem ersten Arbeitstag gestern hat sich mein Wasserflasche angefühlt als wären 100l drin, so schwer ist es mir gefallen meine Arme zu heben und so ausgelaugt waren meine Muskeln.
Heute hingegen war ich zwar müde, aber nicht komplett ausgepowert.
Und ich muss sagen es hat mir heute zum Teil echt Spaß gemacht. So durfte ich einige Sperrholz-Wandstücke einreisen (d.h. ich mit einem Hammer die Wand zu Kleinholz zusammenschlagen)




Inzwischen ist in unserem Hostel auf einmal ne ganze Ladung von 20 neuen Backpackern angekommen. Natürlich restlos alles deutsche.

Generell besteht unser Hostel zu 50% aus deutschen, 49% Franzosen und 1% Engländer (im Rahmen der Messgenauigkeit)






Dienstag, 3. November 2015

Tagesprogramm: Rugby und Fressorgie

Heute war im Victoria Park die „Welcome home“ Party des neuseeländischen Rugby Teams, der „all Blacks“.
Für die nicht Rugbyfans: Am Sonntag war das Finale der WM in England, zwischen Neuseeland und Australien. Wurde hier natürlich von ganz Neuseeland, ein absolut Rugby verrücktes Land, um 5 Uhr morgens live verfolgt.
Neuseeland wurde natürlich Weltmeister. Dementsprechend waren heute geschätzt 30.000 Leute im Victoria Park und haben ihre Mannschaft empfangen.

 Ich war mitten in der Menge und um mich herum nichts als Menschen.

 Team Captain der All Blacks: Richie

Richie mit WM Pokal






Außerdem an alle die sich sorgen machen, ich werde hier bestimmt nicht verhungern.
Wir haben heute zu dritt gegessen: 750g Penne, 10 Eier, 2 große Brokkoli (alles in der Pfanne gebraten) und als Nachtisch 2 Tassen voll Reis, aufgekocht zu Milchreis. Wir haben Jasmin-Reis genommen und hat sogar echt gut geschmeckt (war nur etwas bissfest).
Nach dem Essen waren wir alle komplett überfüllt. Zitat Dennis: „Bei jedem Atemzug tut mein Bauch weh“.

Wir sind auch 5 Stunden später immer noch satt.

Montag, 2. November 2015

kleine Rückschläge halten uns nicht auf

In letzter Zeit ist nicht so viel passiert, deshalb habe ich auch nichts wirklich was ich euch berichten könnte.

Wir haben, wie schon berichtet, einen echt coolen deutschen kennengelernt- Dennis- und hängen die ganze zeit zu dritt ab, mal hoffen, dass das auch so bleibt, denn Dennis hat nur noch bis Donnerstag sein Bett hier im Hostel. Müssen wir halt über SMS und co. kommunizieren und später was neues zusammen suchen.

Am Sonntag hatten wir unseren ersten Arbeitstag, war relativ ernüchternd.
Wir sind 30min Zug gefahren zum Einkaufszentrum, in dem wir so holz Palisaden aufgestellt und zusammengeschraubt haben. Das war dann aber schon in 2 stunden erledigt und wir sind wieder 30min zuruck zum hostel gebraucht.
Wir hoffen, dass wir so bald wie möglich zu einer langzeit-Baustelle geschickt werden, dass wir eben 8h arbeiten können. Ansonsten müssen wir uns was neues suchen :/

Aber sind ja gerade erst mal eine Woche hier und haben immer noch genug Zeit und Geld, da wir ja in Deutschland gearbeitet haben.
Von dem Her bin ich eigentlich immer noch recht optimistisch :)