In den letzten 5 Tagen war es mir
leider unmöglich etwas in meinen Blog zu schreiben, da das komplett überteuerte
Internet in unserem neuen Hostel, aus dem wir Gott sei Dank wieder raus sind,
so langsam war, dass ich nur in der Lage war eine Internetseite nach 5minütiger
Wartezeit zu öffnen, nur damit sich mein Handy 2sec später wieder vom Internet
verabschiedet.
Im Großen und Ganzen war das
ganze Hostel scheiße: Es war dreckig, die Zimmer waren sehr klein, die Duschen
und Klos eklig und die Angestellten ziemlich unfreundlich und genervt (was
fällt uns auch ein ausgerechnet in seiner Schicht ein zu checken). Außerdem gab
es viel zu wenig Platzt zum Lagern von Lebensmittel und es gab kaum Geschirr.
Und wenn man eine Tasse wollte musste man sich diese für 2$ kaufen (Ich habe dann
aus einer Schüssel getrunken).
Aber das ist schon wieder
Vergangenheit.
Mittlerweile sind wir im „Nomads“
eingezogen. Ein ziemlich großes Hostel mit der Küche im 7. Stock und somit
einem gigantischen Ausblick auf den Hafen und Umgebung, wenn man auf der
Dachterrasse Frühstückt.
Auch hat das Hostel eine eigene
Bar/ Restaurant mit Pizzaofen für selbstgemachte Pizzen, Pooltische, sowie
einen Nachtclub (da wir aber weit genug weg schlafen stört der uns nicht).
Die Hostelbar, soooo schön hier.
Wir haben dann auch gleich mal
die Waschmaschinen ausprobiert, da wir Wortwörtlich nichts zum Anziehen hatten.
Es wurden Drei große Maschinen voll. Dem entsprechend sah dann auch unser Bett
aus als wir die Wäsche aufgehängt haben, da der Trockner vollkommen überfordert
war.
12 Kleiderbügel waren viel zu
wenig. Und das ist nicht mal alles, Wir haben auch die umgehenden unbenutzten
Betten belagert.
Auch mein Job hat sich zum Besseren
gewendet.
Da wir schon wieder zu einer
anderen Baustelle versetzt werden sollten, da auf der alten nun zu viele Backpacker
sind und diese nicht alle gebraucht werden haben wir kurzerhand gekündigt.
Am Tag darauf sind wir natürlich gleich
auf die Suche nach neuen Jobs gegangen, denn bis wir was neues finden dauert es
meistens eine Weile wie man von anderen hört und so wie beim ersten Mal wird es
uns bestimmt nicht mehr ergehen, dass wir einfach direkt eingestellt werden. So
haben wir bei einigen interessanten Arbeitgebern unsere CVs verteilt, ich unter
anderem bei einigen Juwelieren (man kannst ja mal probieren).
Und was ist passier: Ich wurde
noch am selben Tag von „Michael Hill Jewllery“ abends zu einem Vorstellungsgespräch
eingeladen.
„Sie benötigen Aushilfen über die
stressige Weihnachtszeit, ich solle morgen früh um 8:30 anfangen. Allerdings
benötige ich als Arbeitsuniform ein einfarbig weißen/schwarzes Heim, eine
schwarze Krawatte, schwarze Lederschuhe, eine schwarze Stoffhose und einen
schwarzes Sakko und das bis morgen.“
Hier machen die Läden allerding deutlich
früher zu und es war schon 6Uhr, also wo hin ???
Jarold (ein super netter
Angestellter, der mich auch interviewt hatte) empfohl mir ins „Warehouse“ zu
gehen. Ich bezeichne das Warehouse al Baumarkt aber im Grund kriegt man da
alles, Wirklich ALLES. So hab ich dort alles auch bekommen, außer das Sakko
welches ich am nächsten Tag gekauft habe (ein günstiges Hugo Boss).
Meine Kollegen hier sind
unglaublich nett, ich komm so gut mit ihnen aus und mir macht es echt Spaß hier
zu arbeiten.
Im Anzug an meinem neuen
Arbeitsplatz :)
Gestern hatte ich dann einen
freien Tag.
Wir sind dann im strahlenden Sonnenschein
durch Auckland gebummelt und waren auch ein bisschen shoppen.
Auf den Tipp einer Freundin hin
sind wir in einen Schokoladenladen gegangen. Dort hat uns ein italienischer Backpacker,
welcher dort Arbeitet, von dem selbstgemachten Gelato aus selbstgemachter Schokolade
probieren lassen. Es hat so gut geschmeckt, dass wir uns beide gleich zwei
Kugeln gegönnt haben, welche mit zwei „Toppings“ unserer Wahl serviert wurden.
Ich hatte eine Kugel dunkle und eine Kugel Milchschokolade mit einer Wildberry-Balsamico
Soße und dazu geröstete Kokosstreusel. Natürlich alles selbst von Hand gemacht.
Ich hatte noch nie in meinem Leben ein so gutes Eis.
Die Konsistenz des Schokoeis ist
mit unseren zu Hause nicht zu vergleichen lässt sich eher als sehr zähflüssig
beschreiben und hat dabei einen so angenehmen, intensiven, richtigen
schokoladen Geschmack. Einfach nicht in Worte zu Fassen.
Der italienische Backpacker mit
meinem himmlischen Eis :P




Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen